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Benötigte Hilfsmittel

3 Würfel und 1 Würfelbecher je Mitspieler, 13 Knobelscheiben Wuerfel63

 

Anzahl Mitspieler

Mindestens 3

 

Regeln

Der Spieler, der die Runde eröffnet, legt die Anzahl der Würfe vor. Gelingt es Ihm, im ersten Versuch einen für ihn annehmbaren Wurf zu erlangen, den er stehen lässt, dürfen die anderen Spieler auch nur einmal Würfeln.
Bei zwei bzw. drei Wurf darf jeder Knobler selbst entscheiden, ob er die maximale Anzahl an Würfen macht oder schon nach dem ersten bzw. zweiten Wurf aufhört.
Einsen können jederzeit herausgelegt werden, um einen Schock „zu sammeln“, andere Zahlen müssen erneut geworfen werden. Ergibt sich nach dem Herauslegen einer Eins scheinbar ein guter Wert, bspw. Eine Jule oder eine Straße, wird dies nicht als solcher gewertet, es zählt dann lediglich die Augenzahl. Einmal herausgelegte Würfel dürfen nicht wieder ins Spiel eingebracht werden. Erwürfelt man zwei "Sechsen" kann man eine "Eins" und bei drei "Sechsen" zwei "Einsen" herauslegen. Der letzte Wurf bleibt zunächst zugedeck, bis alle Spieler die entsprechende Anzahl Würfe (also einen oder max. zwei) getätigt haben. Erst dann hebt der Beginner seinen Becher hoch, alle anderen folgen und es wird die Einzelrunde ausgewertet.

Der höchste Wurf ist der "Schock-Aus aus der Hand" und der niedrigste ist "zweiundzwanzigeins". Haben mehrere Spieler den gleichen Wurf, gewinnt derjenige, der die wenigsten Würfe (1-3) dafür benötigt hat. Sollte auch die Wurfzahl gleich sein, gewinnt die Vorderhand. Stichwort: "Nachgelegt".

 Es wird solange mit allen Spielern gespielt, bis die 13 Deckel einer "Hälfte" unter den Knoblern aufgeteilt wurden. Befinden sich weniger Deckel auf dem Stapel als der Verlierer eigentlich bekommen müsste, erhält er auch nur die restlichen Deckel. Danach gibt immer derjenige Knobler mit dem besten Wurf seine "Werte" an den Knobler mit dem schlechtesten Wurf ab.

 Anschließend spielen nur noch die Spieler mit, die bisher Deckel erhalten haben. Kann ein Knobler alle seine Deckel abgeben, scheidet er aus. Nun beginnt immer der Spieler, der als zuletzt verloren hat. Liegen alle Deckel bei einem Spieler, erhält er die erste "Hälfte" verloren und beginnt nun mit der zweiten "Hälfte", die wie die erste gespielt wird. Der Knobler der die zweite "Hälfte" bekommt muss mit dem Verlierer der ersten "Hälfte" stechen. Dieses Endstechen läuft wie ein normales Spiel ab, aber nur mit diesen beiden Spielern.

 Der niedrigste Wurf ist die 2-2-1. Danach folgen die „normalen“ Augenzahlen, also alle Würfe, die nicht durch Regeln besonders gewertet werden. Nach den Augenzahlen folgen die Straßen, also 1-2-3, bis hoch zur 4-5-6. Nach den Straßen folgen als nächsthöhere Würfe die Generäle, also dreimal die gleiche Augenzahl, allerdings angefangen mit der 2-2-2 bis hoch zur 6-6-6. Die höchste „Klasse“ von Würfen bilden die Schocks, nach denen das Spiel benannt ist. Der niedrigste Schock ist die 1-1-2, auch Schock-Doof genannt. Der höchste Schock ist die 1-1-6. Da drüber folgen noch die sog. Jule, d.h. eine 1-2-4 und der Schock-Aus, also 1-1-1.

 Ist der höchste Wurf im Spiel kein besonderer Wurf, sondern lediglich die höchste Augenzahl, erhält der Verlierer nur einen Deckel, ist es eine Straße zwei, beim General drei und beim Schock entsprechend der Schockhöhe, also bspw. 4 beim Schock-Vier (1-1-4). Eine Jule wird mit sieben Deckel bestraft und der Schock-Aus mit dem gesamtem Hälfte, unabhängig wie viele Deckel noch auf dem Stapel sind. Zu beachten ist, dass auch ein Schock-Doof mehr wert ist als ein General, auch wenn der Verlierer weniger Deckel dabei erhält.

 

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letztes größeres Update 18.10.05 - (c) Bier Dortmund e.V.